Presse

Apotheken-Kampagne „Ein Zeichen fürs Leben“ verstärkt im Jubiläumsjahr die Aktion „Sonne ohne Reue“

Zum 30. Jubiläum verstärkt die Social Media-Kampagne „Ein Zeichen fürs Leben“ die traditionelle Aktion „Sonne ohne Reue“. „Ein Zeichen fürs Leben“ ist eine Kooperation des Österreichischen Apothekerverbandes mit dem MedMedia Verlag und wird in den Apotheken vor Ort umgesetzt und in sozialen Medien geteilt.

Wien (07.06.2017) - Das Wohlbefinden von Familie und Freunden steht für viele Menschen ganz oben auf der Prioritätenliste. Genau hier setzt die neue Social Media-Kampagne „Ein Zeichen fürs Leben“ an. Das passende Motto dazu lautet „Fürsorge“. Jeder Mensch sollte nicht nur auf sich selbst achten, sondern auch auf seine Lieben, sei es mit der regelmäßigen Kontrolle der Muttermale der Kinder oder mit dem Eincremen des Partners vor dem Spaziergang in der Sonne.

Die Social Media-Kampagne „Ein Zeichen fürs Leben“ ermöglicht es allen, die mitmachen  wollen, auf der Facebook-Seite „Sonne ohne Reue“, Fotos vom persönlichen „Zeichen fürs Leben“ zu posten: ein Sonnencreme-Punkt auf der Nase, ein Herz auf der Wange, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. So soll eine bunte Bilder-Galerie entstehen, die spielerisch aufzeigt, dass man sich vor der Sonne auch schützen muss, um gesund zu bleiben.

Besonders für Kinder und Jugendliche können Sonnenschäden auch langfristige, dramatische Folgen haben. Besseres Verständnis für diese Problematik schafft mehr Bewusstsein. Daher bieten die österreichischen Apotheken im Rahmen der Aktion ein besonders individuelles Service an: Volksschulen können sich beim Apothekerverband unter sonne@apothekerverband.at melden. Der Verband wird dann eine Apothekerin oder einen Apotheker aus der Umgebung vermitteln, die noch vor Schulschluss zu einem rund zehnminütigen Vortrag in die Klassen kommen und über richtigen Sonnenschutz aufklären.

Mag. Christian Wurstbauer, Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes: „Die österreichischen Apotheken unterstützen ihre Kunden mit einem Beratungsschwerpunkt zum persönlichen Sonnenschutz. Auch für Kinder und Jugendliche sollte Sonnenschutz ein wichtiges Thema sein. Wir wollen diese Zielgruppe positiv erreichen, und zwar ohne erhobenen Zeigefinger. Mehr Wissen und besseres Verständnis schafft mehr Bewusstsein für dieses „brennende“ Problem. Setzen wir gemeinsam in diesem Sommer ein kräftiges „Zeichen fürs Leben“!“

Apothekerverband warnt vor „Ho-Ruck Aktion“ bei PHC-Gesetz

Wien (OTS) - Um das gute österreichische Gesundheitssystem auf internationalem Spitzenniveau zu halten, sind gut durchdachte Reformen unausweichlich. Der Weg in Richtung Stärkung der Primärversorgung ist richtig – der aktuelle Gesetzesentwurf aber ist an vielen Stellen mangelhaft. Der Apothekerverband appelliert an die Politik, Gesundheitsfragen und damit den aktuellen Gesetzesentwurf aus dem (Vor-)Wahlkampf zu nehmen, um ohne Zeitdruck wirklich alle Beteiligten des Gesundheitssystems einzubinden - damit aus einem gut gemeinten Gesetzesentwurf eine gut gemachte und gut durchdachte Gesetzesvorlage entstehen kann. 

Letzte Woche endete die Begutachtungsfrist für das sogenannte „PHC-Gesetz“. Die Beschlussfassung dieses Gesetzes ist für den neuen Präsidenten des Apothekerverbandes Mag. Jürgen Rehak jedoch aus vielen Gründen nicht sinnvoll. „Der vorliegende Gesetzesentwurf hat das richtige Ziel des Ausbaus der Primärversorgung. Es wäre aber schade, wenn das gute Ziel durch eine mangelhafte Umsetzung Schaden erleiden würde. Denn in Fragen des Gesundheitssystems gilt, was auch für Medizin und Pharmazie oberste Priorität hat: Qualität geht vor Geschwindigkeit.“ 

Keine "Ho-Ruck-Beschlussfassung" des PHC-Gesetzes im (Vor-)Wahlkampf

Die offenbar vielen eingelangten negativen Stellungnahmen sind für den Apothekerverband ein Ausrufezeichen, dass das PHC-Gesetz gerade in der aktuellen schwierigen politischen Phase nicht als „Ho-Ruck-Aktion“ beschlossen werden sollte. „Für uns Apotheker steht fest: die Gesundheit und das Gesundheitssystem eignen sich nicht als (Vor-)wahlkampf Thema. Daher sollte die Entscheidung über das PHC-Gesetz nicht in dieser unsicheren politischen Situation übers Knie gebrochen werden. Die beste Alternative wäre, sämtliche Beteiligten des Gesundheitssystems an einen Tisch zu bekommen, um gemeinsam aus einem gut gemeinten Gesetzesentwurf eine gut gemachte und gut durchdachte Gesetzesvorlage zu entwickeln. Wichtig ist einzig und allein eine Lösung im Sinne der Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher“, so Rehak. 

Apotheken sind unersetzbare Partner für ein gesundes Leben der Menschen

Ein zentraler Kritikpunkt des Apothekerverbandes ist, dass das vorliegende Primärversorgungsgesetz die Apotheken als wichtige Partner des österreichischen Gesundheitssystems in Österreich nicht berücksichtigt. „Wir sind überrascht über die Außer-Achtlassung der Apotheken, denn es sind gerade die Apothekerinnen und Apotheker in Österreich, die in mehr als 1400 Apotheken mit mehr als 300.000 Kundinnen und Kunden täglich wichtige Aufgaben in der Primärversorgung in Österreich übernehmen“ betont Rehak. Die erstklassige und wohnortnahe Gesundheitsberatung, Arzneimittelversorgung und Krankheitsprävention können nur die öffentlichen Apotheken leisten, die damit einer der wichtigsten Partner für ein gesundes Leben der Österreicherinnen und Österreicher sind.   

Konkret fordert der Apothekerverband: 

  1. Eine strukturierte Zusammenarbeit der Primärversorgungszentren mit der oder den örtlichen öffentlichen Apotheken als verpflichtende Anforderung - zum Beispiel auch bei der Teilnahme an Vorsorge-, Screeningaktionen und integrierten Versorgungsprogrammen.
  2. Gewährleistung der Arzneimittelversorgung und des Medikationsmanagements in den Primärversorgungseinrichtungen durch eine oder mehrere örtliche öffentliche Apotheken.
  3. Für die Standortplanung der Primärversorgungszentren sollten die Standorte der öffentlichen Apotheken als Orientierung herangezogen werden, denn durch das Bedarfsprüfungssystem sind die Apotheken bereits dort angesiedelt, wo der Bedarf an einer wohnortnahen Versorgung von Bevölkerungsgruppen gegeben ist.
  4. Die Apothekerinnen und Apotheker als wichtige und unersetzbare Partner des Gesundheitssystems erwarten sich eine gleichberechtigte Mitwirkungsmöglichkeit an der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems.

Nur ein Miteinander führt zu einer guten Lösung für die Menschen

Die Apotheken sind seit jeher ein verlässlicher Partner im guten österreichischen Gesundheitssystem. “Wir waren und sind der Überzeugung, dass eine positive Weiterentwicklung des Systems nur durch ein Miteinander aller Beteiligten gelingen kann. Die Apotheker waren gerade auch in schwierigen Situationen immer wieder konstruktive Brückenbauer. Diese Rolle möchten wir gerne auch in dieser Frage einnehmen. Wir ersuchen daher Bundesministerin Rendi-Wagner und alle beteiligten Entscheidungsträger die Beschlussfassung des vorliegenden Gesetzesentwurfs auszusetzen, um weitere Gespräche mit allen Beteiligten des Gesundheitssystems zu führen. Damit die Primärversorgung in Österreich im Sinne der Gesundheit der heimischen Bevölkerung auf gute Beine und eine solide Basis gestellt werden kann“, so Rehak abschließend.

Neuer Präsident kommt aus Vorarlberg

Jürgen Rehak ab Jänner an der Spitze der Interessenvertretung der selbständigen Apotheker – 1. Vizepräsident Thomas Veitschegger,
2. Vizepräsident Christian Wurstbauer 

Wien - Der Österreichische Apothekerverband hat gestern, Donnerstag, sein neues Präsidium gewählt. Ab 1. Jänner 2017 übernimmt der Vorarlberger Apotheker Mag. pharm. Jürgen Rehak das Präsidentenamt für die kommende Funktionsperiode von fünf Jahren. Ihm zur Seite stehen als 1. Vizepräsident der oberösterreichische Apotheker Mag. pharm. Thomas Veitschegger und als
2. Vizepräsident der Wiener Apotheker Mag. pharm. Christian Wurstbauer.

Als Präsident des Apothekerverbandes wird Rehak rund 95 Prozent aller Apothekeninhaber in Österreich vertreten. Für sie will er eine starke politische Positionierung im Gesundheitssystem erreichen und kündigt als die wichtigsten Ziele des neuen Präsidiums eine aktive Teilnahme an der Gesundheitspolitik sowie die Sicherung der Ertragskraft der öffentlichen Apotheke an.

Wir Apotheker stehen vor großen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen. Gesetzesänderungen, die uns direkt betreffen, dürfen in Zukunft nicht an der Berufsgruppe vorbei entschieden werden. Daher werden wir der politischen Arbeit mehr Raum geben. Außerdem werden wir so rasch wie möglich konkrete Verhandlungen mit der Gesundheitspolitik und der Sozialversicherung aufnehmen, um die sinkende Ertragskraft der Apotheken zu stoppen“, so Rehak.

Erfahrener Standespolitiker
Der Apotheker aus Höchst am Bodensee ist Vater von zwei Kindern und seit 25 Jahren standespolitisch tätig, davon seit 10 Jahren als Präsident der Apothekerkammer in Vorarlberg. Zwei Jahre lang war Rehak Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, im Apothekerverband war er rund 10 Jahre lang im Vorstand und einmal kurzzeitig Mitglied des Präsidiums.

Über den Österreichischen Apothekerverband
In Österreich sorgen 1.370 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker, also Apothekeninhaber, sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband. Dieser vertritt sie politisch und unterstützt sie in unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen, stärkt ihre Position als freie Unternehmer und gestaltet die Ausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) mit.

Neues Pharmaziestudium an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität: modern, international und patientenorientiert

Im Bild v.l.n.r.: Dr. Michael Nake Kanzler der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Dr. Jan Oliver Huber Generalsekretär Pharmig, Dr. Wilfried Haslauer Landeshauptmann von Salzburg und Ressortleiter Bildungswesen, Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Mag. pharm. Thomas Veitschegger Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes

Pressekonferenz am 7.11.2016

Fotolink

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) plant mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 die Einführung des Studiums der Pharmazie. Dieses wurde laut Beschluss des Boards der AQ Austria am 29. Juni 2016 akkreditiert und am 7. November 2016 auf einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt.

Medizin und Pharmazie werden enger zusammenrücken. Neben dem bereits seit 2003 bestehenden Studium der Humanmedizin und dem 2006 eingeführten Studium der Pflegewissenschaften wird es das dritte grundständige Studium an der PMU in Salzburg sein. Das Curriculum des neuen Pharmaziestudiums wurde in Kooperation mit dem Österreichischen Apothekerverband entwickelt. „Die Pharmazie hat in vielen Bereichen Berührungspunkte mit der Humanmedizin. Die Etablierung eines Pharmaziestudiums ist ein weiterer konsequenter Schritt zu einer naturwissenschaftlich ausgerichteten  Universität“, erklärt PMU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch. Das Gesundheitssystem der Zukunft werde weit stärker als bisher von Multiprofessionalität geprägt sein, Medizin und Pharmazie enger zusammenrücken als bisher. Es würden sich nicht nur Synergien in den Disziplinen Pharmazie und Humanmedizin ergeben, sondern auch mit dem Bereich Pflegewissenschaften.

Verändertes Berufsbild. Wer in Österreich Pharmazie studieren möchte, hat derzeit die Wahl zwischen den öffentlichen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck. „An diesen Bildungseinrichtungen zeigt sich für Pharmaziestudenten allerdings trotz Aufnahmeverfahren und beschränkter Studienplätze ein wenig zufriedenstellendes Bild: Platzmangel bei praktischen Übungen im Labor, lange Wartezeiten für bestimmte Lehrveranstaltungen und – bedingt durch diese Unzulänglichkeiten – auch eine meist überlange Studiendauer“, erläutert Mag. Thomas Veitschegger, Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes. Die Lehrinhalte seien im internationalen Vergleich zu „chemielastig“ und entsprächen den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes nur unzureichend. Eine wirtschaftliche Grundausbildung fehlt zur Gänze. Doch die Berufsbilder von Pharmazeuten, egal ob sie in der Industrie tätig sind oder in der Apotheke, verändern sich und schließen heute auch wirtschaftliche, soziale und kommunikative Kompetenzen mit ein.

Die Besonderheiten des neuen Pharmaziestudiums. Das Curriculum orientiert sich an europäischen und angloamerikanischen Standards sowie an den Erfordernissen der Berufspraxis in allen pharmazeutischen Tätigkeitsbereichen (Apotheke, Pharmaindustrie, Forschung, Klinik, öffentlicher Dienst). Verpflichtende Praktika in diesen Tätigkeitsbereichen sind Teil des Lehrplans. Das Studium enthält zusätzlich zur eigentlichen Pharmazie berufsrelevante Inhalte wie z.B. betriebswirtschaftliche und gesundheitsökonomische Grundkenntnisse sowie sozialkommunikative Kompetenzen.

Es gibt keine Wartezeit auf Laborplätze und Praktika; alle Labors, Hörsäle und die Übungsapotheke bieten ausreichend Platz für die 50 Studierenden pro Jahr. Dadurch gibt es keine studienzeitverlängernden Wartezeiten und das Pharmaziestudium kann in nur fünf Jahren absolviert werden. In sechs Semestern erlangen die Studierenden den Bachelorgrad (180 ECTS), nach weiteren vier Semestern schließen sie mit dem Master (120 ECTS) und dem Titel „Mag. pharm.“ ab. Das 8. Semester ist das Mobilitätssemester zum Aufenthalt an Partneruniversitäten.

Der schon im Humanmedizinstudium der Paracelsus Universität bewährte Unterricht in Kleingruppen, das hervorragende Lehrenden-Studierenden-Verhältnis und ein modernes Forschungsumfeld kommen auch im Pharmaziestudium zum Tragen. Dazu wird ein Pharmazeutisches Institut samt Professur und drei Abteilungen (Abteilung für Pharmakologie, Pharmakotherapie und angewandte Pharmakognosie; Abteilung für pharmazeutische und medizinische Chemie; Abteilung für pharmazeutische Technologie und Biopharmazie) gegründet.

Pharmaindustrie braucht gut ausgebildete Experten. „Pharmazeutinnen und Pharmazeuten von morgen müssen neben einer fundierten naturwissenschaftlichen Ausbildung auch für gesundheitsökonomische und -politische Agenden gewappnet sein. Um das dafür erforderliche Rüstzeug zu haben, bedarf es einer innovationsfreudigen und praxisorientierten Umgebung, einem hochqualitativen Forschungsumfeld, einer modernen Infrastruktur und einer Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern“, sagt Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber. Darüber hinaus sollten Pharmazeuten über eine soziale und ethisch-moralische Kompetenz sowie über ein hohes Maß an Patienten- und Kundenorientierung verfügen. Genau diesen Zugang biete das neue Studium der Pharmazie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. Es bringe jene Expertinnen und Experten hervor, die das Potenzial haben, aktiv die Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten.

Infrastruktur und Finanzierung. Mit dem Erwerb eines Grundstücks und einem neu zu errichtenden Gebäude am Campus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität wird neben der bereits bestehenden Infrastruktur Raum für die notwendigen Übungsräume für Praktika aller Arten, Mikroskopie, Magistrale Rezeptur und dergleichen geschaffen, dazu Hörsäle, Gruppenräume und IT-gestützte Einrichtungen wie Lernplattformen.

Die Finanzierung des Studiums erfolgt laut PMU-Kanzler Dr. Michael Nake bis zum fünften Jahr (Anlaufphase) durch die Studiengebühren in der Höhe von € 7.200,-- pro Semester (10 Semester), durch eine Starthilfe des Landes Salzburg in der Höhe von € 2,0 Mio. und durch Sponsoren (Privatpersonen und Unternehmen) ebenfalls in der Höhe von zumindest  € 2,0 Mio.  Darüber hinaus hat die Stadt Salzburg für den Erwerb des Grundstücks 300.000 Euro zur Verfügung gestellt und fördert die Errichtung des Neubaus mit einer Summe von 250.000 Euro. Ab dem 5. Jahr erfolgt die Finanzierung aus den Studiengebühren sowie aus allgemeinen Mitteln der Universität, insbesondere was den Overhead betrifft. Die direkten Kosten können aus den  Studiengebühren getragen werden.

Life Science Standort Salzburg profitiert. Laut Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer passt das moderne und international ausgerichtete Pharmaziestudium der Paracelsus Universität ausgezeichnet zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Salzburg. Der Life Sciences Sektor (Pharma, Biotech und Medizintechnik) sei ein Stärkefeld Salzburgs, das Zukunftspotenzial aufweise. „Neben einer hervorragenden Ausbildung an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und auch an der Paris-Lodron-Universität im naturwissenschaftlichen Bereich haben einige Unternehmen aus Salzburg in diesem Feld international Erfolg.  Auch im Start-Up-Bereich wurden bereits einige erfolgreiche MedTech-Unternehmen gegründet“, führte Haslauer auf der Pressekonferenz aus. „Synergien werden durch das neue Pharmaziestudium noch stärker genutzt werden können und so das Thema Life Sciences weiter stärken. Daher kann mit der Mitfinanzierung aus dem Landeshaushalt eine positive Hebelwirkung erreicht werden.“

Jede dritte Apotheke sieht rot

 

15 Millionen Euro für defizitäre Nachtdienste gefordert

Immer mehr Apothekenbetriebe schlittern in die Verlustzone. Vor fünf Jahren schrieb jede vierte Apotheke rote Zahlen, heute ist es bereits jede dritte. Eine Entlastung der defizitären Nachtdienste könnte die Lage entschärfen und diese wichtige Dienstleistung  für die Allgemeinheit absichern.

Die Wirtschaftslage der Apotheken bleibt angespannt, eine Wende ist nicht in Sicht. Ertragsrückgänge bringen die Apotheken in Bedrängnis und machen es zusehends schwieriger, die Apothekenbetriebe zu finanzieren. „Die Apotheken in Österreich verdienen aufgrund des Sparzwangs im Gesundheitswesen zu wenig“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Jahrelang haben die Apotheken trotz eines sinkenden Vergütungsanteils die Krankenkassen durch Sondernachlässe und Finanzierungsbeiträge unterstützt. Allein seit 2004 gaben sie den Krankenkassen Sondernachlässe in Höhe von 103,7 Mill. Euro und seit 2008 leisteten sie Finanzierungsbeiträge in Höhe von 43 Mill. Euro. Das sind in Summe 146,7 Mill. Euro.

Belastungen dieser Art sind den Apotheken nicht mehr zumutbar. „2016 erwarten wir kein gutes Geschäftsjahr. Außerdem leisten wir bereits einen zusätzlichen Beitrag für die AGES Medizinmarktaufsicht,“ so Müller-Uri. Die Apotheken finanzieren im Jahr 2016 ein eigenes Team dieser Behörde, das zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen eingesetzt wird. 

Entlastung der defizitären Nachtdienste durch die öffentliche Hand

Nacht für Nacht erbringen Apotheken eine Leistung, die der Allgemeinheit zu Gute kommt, für Apotheken aber ein Defizitgeschäft ist: Die Bereitschaftsdienste. In 280 der 1.360 Apotheken versieht jede Nacht - auch an Wochenenden, Sonn- oder Feiertagen - eine ApothekerIn ihren Dienst. Das sind 100.000 Nachtdienste pro Jahr, in denen 1,8 Millionen Patienten und Kunden versorgt werden. Diese Nachtdienste kosten jährlich 33 Millionen Euro. Davon werden 30 Millionen von den Apotheken selbst getragen. Die restlichen 3 Millionen werden durch den Nachtzuschlag (max. 3,80 Euro pro Kunde) und einen Bagatellzuschuss der Krankenkassen gedeckt.

Die Apotheken bilden damit eine Ausnahme im Gesundheitssystem, wo üblicherweise Ärztenotdienste und Nachtdienste in Spitälern von der öffentlichen Hand gestützt werden. In Deutschland erhalten auch die Apotheken eine Nachtdienstförderung.

„Wir müssen die Nachtdienste der Apotheken in Österreich auf neue finanzielle Beine stellen. Ein Zuschuss könnte die schwierige betriebswirtschaftliche Situation entschärfen und die wichtigen Nachtdienste absichern“, so Müller-Uri. Um den Dienst in vollem Umfang aufrecht zu erhalten, fordert der Apothekerverband 15 Millionen Euro pro Jahr von der öffentlichen Hand. Das ist die Hälfte dessen, was die Apotheken bisher selbst bezahlen.

 Kassenspanne*) am Tiefpunkt

Apotheken erzielen im Schnitt 70 Prozent ihres Umsatzes mit rezeptpflichtigen Medikamenten, die von Ärzten auf Kassenkosten verschrieben werden. Dieser so genannte Kassenumsatz, der das Hauptgeschäft einer Apotheke bildet, stieg im Geschäftsjahr 2015 um 5,6 % auf 2,62 Mrd. Euro (2014: 2,48 Mrd. Euro). Das Umsatzplus, das vor allem durch innovative, hochpreisige Arzneimittel zustande kam, schlug sich in der Apothekenvergütung kaum nieder. Sonderrabatte, Finanzierungsbeiträge für die Krankenkassen sowie geringe Aufschläge für hochpreisige Arzneimittel haben dazu geführt, dass die Kassenspanne mit 15,67 % im Jahr 2015 an einem neuen Tiefpunkt angelangt ist. Vor 10 Jahren lag dieser Vergütungsanteil rezeptpflichtiger Medikamente noch bei 20,47 %.

Die Kosten der Apotheken haben sich von 2011 bis 2015 um 6,8 % erhöht. Im gleichen Zeitraum ist der Kassenumsatz um 16 % gestiegen, die Vergütung hingegen nur um 1,9 %. Das ist bei weitem zu wenig, um die inflationsbedingt oder kollektivvertraglich steigenden Kosten für Personal, Miete, Strom, EDV, aber auch Nachtdienste, abzudecken“, sagt Sven Abart, Direktor des Österreichischen Apothekerverbandes.

Diese Negativ-Entwicklung führt dazu, dass auch die Gesamtspanne der Apotheken mager ausfällt und viel niedriger ist als in anderen Handelsbranchen wie etwa im Bekleidungs-, im Sport-, Möbel-, oder Buchhandel. Die verwandten Branchen Lebensmittel- und Drogeriehandel verzeichnen trotz eines harten, freien Wettbewerbs Spannenzuwächse, während es bei den Apotheken aufgrund des rigiden Spannensystems nur nach unten geht. So hat sich die Gesamtspanne im Drogeriehandel in den vergangenen 10 Jahren von 37,5 % auf 40,9 % erhöht und im Lebensmittelhandel von 26,5 % auf 29,3 %. Bei den Apotheken hingegen ist sie laut Branchenanalyse der KMU Forschung Austria im gleichen Zeitraum von 29,6 % auf 28,2 % gesunken.

*) Kassenspanne = jener Umsatzanteil, der nach Abzug des Einkaufspreises für ein Medikament zur Abdeckung der sonstigen Kosten wie Personal, Miete etc. verbleibt.

KMU Forschung Austria: Apotheken werden immer unrentabler

Das regulierte Spannensystem hinterlässt seit geraumer Zeit seine Spuren bei den Apothekenbetrieben. Eine Studie der KMU-Forschung Austria von 2013/14 zeigt, dass sowohl die Umsatzrentabilität - also der auf den Umsatz bezogene Gewinnanteil (vor Ertragsteuer) - als auch die Eigenkapitalquote - eine wichtige Kenngröße für die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens - seit Jahren sinken.

Die Apotheken weisen mit 3,6 % die mit Abstand niedrigste Eigenkapitalquote im Einzelhandelsbereich aus. Diese Quote sollte bei rund 30 % liegen, was beim vergleichbaren Einzelhandel mit durchschnittlich 26,7 % auch annähernd der Fall ist“, so Mag. Peter Voithofer, Direktor der KMU-Forschung Austria.

Die Umsatzrentabilität der Apotheken ist mit 2,8 % im Durchschnitt zwar nach wie vor höher als im Einzelhandel (1,9 %), entwickelt sich aber ebenfalls seit Jahren rückläufig. Laut Voithofer weisen immer mehr Betriebe negative Ergebnisse aus und rutschen somit in die Verlustzone ab. Aktuell sind dies 31 % aller Apotheken, Tendenz steigend.

Infografik-Serie gibt Einblick in die Apothekenwelt

Eine Infografik-Serie in den Tageszeitungen „Die Presse“, „Der Standard“ und „Wirtschaftsblatt“ gibt interessierten Lesern und Entscheidungsträgern ab sofort jeden Freitag (Wirtschaftsblatt) und jeden Samstag (Presse, Standard) einen Einblick in die Wirtschaftswelt der Apotheken. Dabei werden sowohl die schwierige betriebswirtschaftliche Situation der Apotheken verständlich dargestellt als auch die Leistungen, die vom Gesundheitsnahversorger und Arbeitgeber Apotheke für die Allgemeinheit erbracht werden. Die Infografik-Serie läuft bis Ende Juni.

Über den Österreichischen Apothekerverband

In Österreich sorgen 1.370 inhabergeführte Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie politisch vertritt, in unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen unterstützt, ihre Position als freie Unternehmer stärkt und die Lehrlingsausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistenz (PKA) mitgestaltet.

Aus „Fakes don`t care“ wurde „Fakes don`t care. But we do

Neuer Apotheken-Infokanal auf Facebook

„Fakes don`t care“, die Facebookseite zu gefälschten Medikamenten, wird Österreichs größter Apotheken-Infokanal im Social Media-Bereich.

Die Facebookseite “Fakes don`t care”, eine Initiative des Österreichischen Apothekerverbandes und der Online-Plattform APOdirekt, klärte acht Monate lang über die kriminellen Machenschaften von Arzneimittelfälschern auf und darüber, wie gefährlich Fake-Medikamente für die Gesundheit sein können. Ab sofort ist die Facebookseite ein Apotheken-Infokanal, der sich “Fakes don´t care. But we do.” nennt und neben aktuellen Meldungen zu Medikamentenfälschungen auch spannende Apothekenthemen auf Facebook platziert. In den Apotheken gibt es schließlich nicht nur fälschungssichere Arzneimittel sondern alles rund um die Gesundheit sowie eine wertvolle, individuelle Fachberatung.

„Fakes don`t care. But we do.“ wird über aktuelle Schwerpunkte berichten wie etwa über die geplanten Apotheken-Aktionen im April, September und November, wo es um das gesunde Körpergewicht, um die Venengesundheit und um Stressabbau geht. Darüber hinaus werden laufend saisonale Gesundheitstipps gepostet und Neuigkeiten aus der Welt der Apotheken. Außerdem macht „Fakes don`t care. But we do.“ auf Vorsorgemaßnahmen und Präventionsangebote in den Apotheken aufmerksam und bringt Reportagen über die Menschen, die in den Apotheken arbeiten. 

„Mit dem neuen Apotheken-Infokanal auf Facebook machen wir transparent, was in den Apotheken tagtäglich passiert. Wir wollen aufzeigen, welche Gesundheitsthemen für alle wichtig sind und wie wertvoll die individuelle Beratung ist,“ sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes. Link: https://www.facebook.com/fakesdontcare  

Der Österreichische Apothekerverband auf einen Blick
In Österreich sorgen 1.370 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie wirtschaftlich und politisch vertritt. Er unterstützt seine Mitglieder in unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen und stärkt sie als freie, unabhängige Unternehmer.

Wie bei der nächsten Presseaussendung am 13. Jänner 2016.

November ist Monat der geistigen Fitness in Apotheken

Kundenmagazin „DA - DIE APOTHEKE“ mit Gratis-Heilpflanzen-Memory

In Österreich leben rund 130.000 an Demenz erkrankte Menschen. Tendenz steigend. Auch Konzentrations- und Gedächtnisschwächen breiten sich aufgrund der Reizüberflutung immer mehr aus. Der Österreichische Apothekerverband und der Österreichische Apotheker-Verlag nehmen diese Entwicklung zum Anlass, um im November den Monat der geistigen Fitness in den Apotheken zu veranstalten.

Zahlreiche Experten sind sich einig: Demenz wird eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft werden. Die öffentliche Apotheke ist bereits jetzt eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Gedächtnisschwund und deren Angehörige. Im November machen die Apotheken mit der Aktion zur geistigen Fitness „Ich denke, also bin ich.“ auf die Thematik aufmerksam, um das Bewusstsein dafür weiter zu schärfen.

Die Aktion: Memory für das Gedächtnistraining

Im Zuge der Aktion setzen die Apotheken einen Beratungsschwerpunkt zu Denk- und Konzentrationshilfen. „Die Informationsflut und der Alltagsstress wirken sich bereits in jungen Jahren ungünstig auf das Denkvermögen aus. In unseren Apotheken haben wir viele Präparate zur Stärkung der Konzentration und beraten dazu ganz individuell“, sagt Mag. pharm. Thomas Veitschegger, Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Die Kundenzeitschrift „DA – DIE APOTHEKE“ informiert ihre Leserinnen und Leser in der November-Ausgabe darüber, wie sie ihr Gedächtnis frühzeitig trainieren und in Schwung halten können. Die redaktionelle Berichterstattung umfasst auch Wissenswertes zu geeigneten Arzneipflanzen, Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das erfolgreiche Altern, die Vorbeugung und Behandlung von Demenzerkrankungen sowie Infos zu Selbsthilfegruppen. Jede DA-Zeitschrift beinhaltet ein Gratis-Memoryspiel mit Heilpflanzenmotiven für das Gedächtnistraining.

Hörfunkspots rufen in die Apotheke

Radiospots auf Ö3, Ö2 und in den RMS-Privatradio-Sendern begleiten die Aktion zur geistigen Fitness. Inserate und PR-Beiträge in den Bezirksblättern der Bundesländer, in der Tagezeitung Heute in Wien, in der Kronen Zeitung, in der ORF Nachlese und im Magazin Gesünder Leben sowie eine große Themenstrecke auf der Online-Plattform www.apodirekt.at verstärken und vertiefen das Aktionsthema.

Über den Österreichischen Apothekerverband

In Österreich sorgen 1.360 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie politisch vertritt, in unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen unterstützt, ihre Position als freie Unternehmer stärkt und die Ausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) mitgestaltet.

Presseaussendung am 24. September 2015

September ist Monat der Kindergesundheit in den Apotheken

Infokampagne „Ansteckend gesund!“ – Das Kundenmagazin DA - DIE APOTHEKE mit Gratis-Fiebertestkarte

September ist der Monat der Kindergesundheit in den Apotheken. Mit der Info-Kampagne „Ansteckend gesund!“ machen die Apotheken zu Schulbeginn auf die typischen Kinderkrankheiten aufmerksam. Das Kundenmagazin DA - DIE APOTHEKE widmet dem Thema einen eigenen Schwerpunkt und bietet darüber hinaus Gratis-Fiebertestkarten an.

Dort wo viele Kinder zusammenkommen verbreiten sich Infektionen bekanntlich sehr rasch. Gerade im Herbst wenn Kindergarten und Schule wieder starten ist die Ansteckungsgefahr besonders groß. Die Apotheken widmen sich den ganzen September lang der Kindergesundheit und rufen mit dem Slogan „Ansteckend gesund!“ in Radiospots zum Besuch der Apotheke auf. Schließlich gilt nicht nur für Erwachsene sondern vor allem auch für Kinder: Schnelle Hilfe gibt es in der nahe gelegenen Apotheke.

Die vom Österreichischen Apothekerverband in Kooperation mit dem Österreichischen Apotheker-Verlag initiierte Aktion „Ansteckend gesund!“ weist die Eltern darauf hin, dass es in den Apotheken zahlreiche Arzneimittel und Produkte gibt, die das Immunsystem von Kindern stärken. „Wir machen uns für gesunde Kinder stark“, sagt Mag. pharm. Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes. „Im Aktionszeitraum setzen wir einen Beratungsschwerpunkt zu Infektionen, Impfungen und zu den besten Maßnahmen gegen Kopfläuse, Warzen und vieles mehr.“

Gratistestkarte für den schnellen Fiebercheck

Die September-Ausgabe des Kundenmagazins DA - DIE APOTHEKE, die gratis in allen Apotheken aufliegt, informiert im Rahmen der Aktion unter anderem über Säfte, Zäpfchen und Tabletten für Kinder, über eine gut ausgestattete Hausapotheke für Familien mit Kindern und natürlich über Ursachen und Heilmittel bei Fieber. Zusätzlich erhalten die LeserInnen der DA - DIE APOTHEKE zusammen mit dem Heft einen einfachen Gratis-Fieberschnelltest. Der Test ist eine erste Orientierungshilfe für erhöhte Temperatur. Er ist praktisch und passt in jede Handtasche.

Radiospots auf Ö3, Ö2 und in den RMS-Privatradio-Sendern begleiten die Kindergesundheits-Aktion. Werbeeinschaltungen und PR-Beiträge verstärken das Thema in den Bezirksblättern, der Tageszeitung „Heute“, in der Kronen Zeitung sowie in diversen Fachmedien.

Österreichischer Apothekerverband auf einen Blick

In Österreich sorgen 1.360 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie wirtschaftlich und politisch vertritt. Der Apothekerverband unterstützt seine Mitglieder in allen unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen, stärkt ihre Position als freie, unabhängige Unternehmer und gestaltet die Ausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) mit.

Presseaussendung am 29. Juli 2015

Apothekerverband präsentiert „Fakes don´t care“-Movie

Fälschungskampagne auf Facebook und als Werbespot im Kino – Neu bei APOdirekt: Auch rezeptpflichtige Arzneimittel können vorreserviert werden!

Der Österreichische Apothekerverband macht mit der Facebook-Kampagne „Fakes don´t care - but we do!“ auf die gesundheitliche Gefahr von gefälschten Medikamenten aufmerksam. Ein neues Movie, das als Werbespot den Höhepunkt der Kampagne markiert, zeigt auf, was Fake-Medikamente anrichten können.

Einen Tag vor der Versandfreigabe rezeptfreier Arzneimittel in Österreich präsentiert der Österreichische Apothekerverband im Wiener Gartenbaukino das „Fakes don´t care“-Movie mit den Akteuren „Haari“ und „Molli“. Die beiden animierten Figuren sind allen „Fakes don´t care“-Fans bereits als frisch verliebtes Pärchen auf Facebook bekannt. Im Movie wird ihre persönliche Geschichte mit gefälschten Medikamenten erzählt. Für die kreative Umsetzung zeichnet asoluto public + interactive relations verantwortlich.

Der Inhalt: Haari bestellt sich ein billiges Haarwuchsmittel aus dem Internet während Molli ihre Figurprobleme mit Schlankheitspillen aus dem Internet bekämpft. Beide quälen unbewusst ihre Körper mit Präparaten, die sich aufgrund der auftretenden Symptome als Fälschungen erweisen.

Gefälscht wird alles, aber bei Arzneimitteln sind die Auswirkungen besonders fatal. Allein in Europa sind geschätzte 30.000 Fake-Apotheken online und 95 Prozent der aufgegriffenen illegalen Medikamente aus dem Internet stellen sich als Fälschungen heraus“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes

Komm in die Apotheke oder auf www.apodirekt.at

Die einfache Botschaft des Movies lautet: Schütz dich vor gefälschten Pillen aus dem Internet. Komm in die Apotheke oder auf www.apodirekt.at!

Mit dem animierten und auf das Wesentliche reduzierte Movie führen wir die Problematik gefälschter Medikamente drastisch vor Augen. Dabei sind wir nicht belehrend, sondern begegnen dem Phänomen der Fake-Medikamente bewusst mit einem Lächeln“, sagt Mag. Béatrice Verdino, Managing Partner von asoluto.

Das „Fakes don´t care“-Movie wird ab sofort auf Facebook und auf allen relevanten Videokanälen verbreitet und im Social Media-Umfeld beworben. Ab 26. Juni läuft es als Werbespot österreichweit im Kino.

Neu bei APOdirekt: Zwar sind rezeptpflichtige Arzneimittel aus Sicherheit für die Kunden  und wegen der nötigen fachlichen Beratung nicht für den Versand freigegeben, dennoch gibt es  in Österreich neuerdings die Möglichkeit, ein Rezept vorreservieren zu lassen. Das neue Service wird von der Apothekenplattform www.apodirekt.at ab sofort angeboten. Die Reservierung erfolgt denkbar einfach: Man fotografiert das verordnete Rezept mit dem Smartphone, legt es in den Warenkorb, wählt eine der 770 teilnehmenden APOdirekt-Apotheken aus und schickt das Rezept ab. Die Apotheke informiert per Mail oder SMS, wenn das gewünschte Arzneimittel abholbereit ist. Die Beratung erfolgt wie immer vor Ort!

Fotolink: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6753

Presseaussendung am 24. Juni 2015!

Einladung zur Movie-Präsentation „Fakes don`t care“

Österreichischer Apothekerverband bittet ins Wiener Gartenbaukino

Der Österreichische Apothekerverband macht mit der Facebook-Kampagne „Fakes don`t care - but we do!“ auf die gesundheitliche Gefahr von gefälschten Medikamenten aufmerksam. Einen Tag vor der Versandfreigabe rezeptfreier Arzneimittel in Österreich

präsentiert er im Wiener Gartenbaukino für die Presse und die Facebook-Freunde das Fakes don`t care-Movie mit den Akteuren „Haari“aund „Molli“. Die beiden animierten Figuren sind allen Fakes don`t care-Fans bereits als frisch verliebtes Pärchen auf Facebok bekannt. Im Movie wird ihre ganz persönliche Geschichte mit gefälschten Medikamenten erzählt und das verheißt nichts Gutes!

Zeit: Mittwoch, 24. Juni 2015, 10 Uhr
Ort: Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien

Einleitende Worte durch Dr. Christian Müller-Uri,
Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes

Hier gehts zur EINLADUNG

Apothekerverband startet Facebook- und Movie-Kampagne zu gefälschten Medikamenten

„Fakes don`t care - but we do!“

Wien - In Österreich sind 95 Prozent der vom Zoll aufgegriffenen illegalen Online-Medikamente gefälscht. Rattengift, Ziegelstaub, Straßenfarbe und Möbelpolitur sind nur einige der Zutaten, die in gefälschten Schlankheitspillen, Potenzhilfen, Haarwuchsmitteln und anderen Präparaten gefunden werden und die Gesundheit gutgläubiger Online-Käufer gefährden. Vielen ist die Gefahr, Fälschern aufzusitzen, gar nicht bewusst. Sie bestellen aus Bequemlichkeit, weil´s billig ist oder weil es ihnen peinlich ist, in der Apotheke nach bestimmten Medikamenten zu fragen. Etliche hoffen auch auf Mittel, die Wunder wirken.

Mit der neuen Aufklärungskampagne „Fakes don`t care - but we do!“ („Fälschungen helfen nicht - wir schon!“) macht der Österreichische Apothekerverband auf die gesundheitliche Gefahr von gefälschten Medikamenten aufmerksam. Dafür begibt er sich direkt an den Tatort - also ins Internet - und hier in die Welt des sozialen Netzwerks Facebook.

Facebook-Seite www.facebook.com/fakesdontcare

Die zentrale Anlaufstelle der Kampagne ist die Facebook-Seite www.facebook.com/fakesdontcare. Sie berichtet bis September über aktuelle Fälle und gesundheitliche Folgen von Arzneimittelfälschungen, über Aufgriffe Krimineller, aber auch über die Services in den Apotheken und auf der Apotheken-Plattform www.apodirekt.at. Ihre Botschaft lautet: Schütz dich vor gefälschten Pillen aus dem Internet. Komm in die Apotheke oder auf www.apodirekt.at!

Mit der Kampagne wollen wir alle Online-Käufer wachrütteln und vor den unzähligen Fake-Apotheken im Internet warnen. Fälschungssichere Medikamente und die entsprechende Beratung gibt es nur in der Apotheke vor Ort“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Movie ab 26. Juni als Kinospot

Parallel zum Start der Versandfreigabe rezeptfreier Arzneimittel in Österreich (ab 25. Juni 2015) wird über die Facebook-Seite ein Movie verbreitet, das zeigt, was gefälschte Medikamente anrichten können. Die Darsteller sind „Haari“ und „Molli“, die „Fakes don`t care“-Fans bereits über die Facebook-Seite kennen, wo sich soeben eine Lovestory zwischen den beiden anbahnt. Das Movie mit der Medikamenten-Geschichte von „Haari“ und „Molli“ ist das Highlight der Kampagne. Dran bleiben und jetzt „Fakes don`t care“-Fan werden!

Das „Fakes don`t care“-Movie wird ab 26. Juni als Kino-Werbespot in ganz Österreich gezeigt und auch auf allen Social Media-Videokanälen laufen. Kreativ umgesetzt und betreut wird die „Fakes don´t care“ Kampagne von asoluto public + interactive relations, die auch das Movie konzipiert und produziert hat.

Zeitgleich mit der Kampagne des Apothekerverbandes starten die Österreichische Apothekerkammer, das Bundesministerium für Inneres und das Bundesministerium für Gesundheit ihre gemeinsame Initiative gegen Arzneimittelfälschungen „Auf der sicheren Seite“. Mehr Infos dazu auf www.auf-der-sicheren-seite.at.

Österreichischer Apothekerverband auf einen Blick

In Österreich sorgen 1.360 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie wirtschaftlich und politisch vertritt. Der Apothekerverband unterstützt seine Mitglieder in allen unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen, stärkt ihre Position als freie, unabhängige Unternehmer und gestaltet die Ausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) mit.

Ein Jahr APOdirekt

Die Online-Plattform mit 770 Apotheken, 400 Gesundheitsberichten und 12.000 Produkten wächst stetig weiter – Neu: Newsletter für Besucher

Am 25. April 2014 ging www.apodirekt.at als erste Online-Plattform der österreichischen Apotheken und als erster „Gesundheitsnahversorger im Internet“ an den Start. Heute nehmen 770 Apotheken an der Plattform teil, die einen riesigen Pool von 12.000 Produkten verwaltet und bereits über 1 Million Mal besucht wurde.

Wer heute auf www.apodirekt.at geht findet zu nahezu jedem Gesundheitsthema redaktionelle Beiträge und wertvolle Tipps von Apothekern. Die Plattform umfasst derzeit 400 Beiträge und täglich werden neue Berichte online gestellt. Die Themenbereiche verweisen auf die wichtigsten Produktgruppen und liefern einen strukturierten Überblick über das enorm große und vielfältige Produktsortiment einer Apotheke. Insgesamt verwaltet APOdirekt 12.000 Produkte.

Mit APOdirekt haben wir ein Projekt gestartet, das sich sowohl am Informations- und Konsumverhalten der Bevölkerung orientiert als auch die Nahversorger- und Beraterfunktion der Apotheken unterstützt. Nach einem Jahr ist das Portal noch ausgereifter und geht noch stärker auf die Bedürfnisse der User ein, z.B. durch die gewichtete Volltextsuchfunktion“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Wir wachsen laufend und entwickeln uns ständig weiter. Die Verknüpfung der redaktionellen Berichte mit der Suche im Produktschaufenster empfinden die Besucher als tolles Service“, resümieren die beiden APOdirekt-Projektmanager Mag. Viktor Hafner und Mag. Christian Munser.

Online & offline – Das Beste aus beiden Welten

Das Click & Collect-System von www.apodirekt.at  bietet online und offline das Beste aus  beiden Welten: Der Kunde kann sich online über Gesundheitsthemen, Apothekertipps, Apotheken-Aktionen und Kampagnen informieren, im breiten Sortiment stöbern und in einer an APOdirekt teilnehmenden Apotheke die angebotenen Produkte reservieren. Die Kaufentscheidung wird letztlich bei der Abholung in der Apotheke getroffen, wo der Kunde persönlich beraten wird und sichere Arzneimittel erhält. Auch im Hinblick auf den Boom gefälschter Arzneimittel, die vorzugsweise im Internet bestellt werden, ist APOdirekt eine seriöse Alternative für alle Konsumenten, die Wert auf ihre Gesundheit legen.

Täglich besuchen mehrere tausend User die Seite www.apodirekt.at. Die Breite des Sortiments ermöglicht eine gute Platzierung in den Suchmaschinen. So ist APOdirekt mit 627 relevanten Suchbegriffen bereits auf der ersten Suchseite in Google positioniert. Viele Apotheken verbinden ihre eigene Webseite mit APOdirekt, damit deren Kunden von den täglichen Neuigkeiten und den apothekenrelevanten Artikeln profitieren. Ab sofort wird den Besuchern zusätzlich ein Newsletter mit Berichten zu saisonalen Gesundheitsthemen und Neuigkeiten aus der Welt der Apotheke angeboten.

Multichannel & Kundenservice

Mit APOdirekt verbindet der Österreichische Apothekerverband die Annehmlichkeiten des Internets mit der Sicherheit, Qualität und Beratung der stationären Apotheken und ist damit sowohl im Bereich Multichannel als auch beim Kundenservice am Puls der Zeit. „Online und offline möglichst nahtlos miteinander zu verbinden ist die Devise, um als Gesundheitsnahversorger im Internet zu bestehen“, so die Projektmanager Hafner und Munser.

Der Apothekerverband auf einen Blick

Der Österreichische Apothekerverband ist die Interessenvertretung der selbständigen Apotheker. Er vertritt seine Mitglieder im Gesundheitssystem und unterstützt sie bei unternehmerischen Aufgaben. Darüber hinaus stärkt er sie als freie und unabhängige Unternehmer.

Mai ist Monat des Sonnenschutzes in den Apotheken

Werbekampagne „Besonnen Sonne tanken!“ für eine gesunde Bräune - Kundenmagazin DA – DIE APOTHEKE mit Gratis-UV-Testkarte

Mai ist der Monat der Hautgesundheit und des Sonnenschutzes in den Apotheken. Mit der Kampagne „Besonnen Sonne tanken!“ machen die Apotheken auf die Bedeutung gesunder Bräune aufmerksam. Das Kundenmagazin DA – DIE APOTHEKE widmet dem Thema einen eigenen Schwerpunkt und bietet darüber hinaus Gratis-UV-Testkarten an.

Wer seine Freizeit gerne im Freien verbringt ist im Sommer oft einer intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt. So lebenswichtig die Sonne als Energiespenderin und für die Bildung von Vitamin D ist, so gefährlich kann sie für die Haut sein. Durch die dünne Ozon-Schicht dringen immer stärkere UV-Strahlen. Frühzeitige Falten, irreparable Hautschäden, Hauttumore oder sogar Krebserkrankungen sind die dramatischen Folgen einer aggressiven Sonnenbestrahlung.

Die vom Österreichischen Apothekerverband in Kooperation mit dem Österreichischen Apotheker-Verlag initiierte Aktion „Besonnen Sonne tanken!“ macht auf den notwendigen Hautschutz aufmerksam. Dermatologisch hochwertige Sonnenpflege aus der Apotheke erfüllt dabei die Anforderungen jedes Hauttyps. „Sonnenschutzpräparate haben eine lange Tradition in unseren Apotheken. Eine kompetente Beratung zur richtigen Sonnenpflege ist ebenso wichtig wie der Sonnenschutz selbst“, sagt Mag. pharm. Paul Hauser, Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Gratis-UV-Testkarten gegen Sonnenbrand

Die Mai-Ausgabe des Kundenmagazins DA – DIE APOTHEKE, das gratis in allen Apotheken aufliegt, informiert im Rahmen der Aktion ausführlich über Wissenswertes rund um die Sonnenpflege wie etwa über den Schutzfaktor, die Behandlung von Sonnenbrand oder Sonnenschutz von Innen. Die der Zeitschrift beigefügte Gratis-UV-Testkarte zeigt individuell an, wie lange die Haut der Sonne ausgesetzt werden darf.

Radiospots auf Ö3, Ö2 und in den RMS-Privatradio-Sendern rufen die Bevölkerung im Mai zum Apothekenbesuch auf. Werbe-Einschaltungen und PR-Beiträge zum Thema begleiten die Aktion in den Bezirksblättern, der Tageszeitung „Heute“, in der Kronen Zeitung sowie in diversen Fachmedien.

Österreichischer Apothekerverband auf einen Blick

In Österreich sorgen 1.360 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie wirtschaftlich und politisch vertritt. Der Apothekerverband unterstützt seine Mitglieder in allen unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen, stärkt ihre Position als freie, unabhängige Unternehmer und gestaltet die Ausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) mit.

Presseaussendung vom 26. März 2015

Apotheken führen 2015 drei große Kunden-Aktionen durch

Kampagnen zu Sonnenschutz, Kindergesundheit  und geistiger Fitness

In den Monaten Mai, September und November veranstaltet der Österreichische Apothekerverband in Kooperation mit dem Österreichischen Apotheker-Verlag drei bundesweite Kunden-Aktionen in den Apotheken.

Nach den Apotheken-Aktionen zu den Themen Zahngesundheit und Bewegung im Herbst 2014 sprachen sich 90 Prozent der befragten Kunden für die Weiterführung derartiger Kampagnen aus. „Wir sehen die positive Resonanz als klaren Auftrag, Schwerpunkt-Aktionen zu wichtigen Apothekenthemen durchzuführen“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Mai ist Monat des Sonnenschutzes

Die erste Aktion des Jahres 2015 startet im Mai. Mit dem Slogan „Besonnen Sonne tanken!“ wird der Mai zum Monat des Sonnenschutzes und der Hautgesundheit in den Apotheken, wo verstärkt zum Thema Hautpflege im Sommer beraten wird. Die Kundenzeitschrift „DA – Die Apotheke“ informiert in ihrer Mai-Ausgabe ausführlich über alle Aspekte der optimalen Pflege für eine gesunde Bräune und verteilt Gratis-UV-Testkarten gegen Sonnenbrand an die Kunden.

September ist Monat der Kindergesundheit

Im September folgt der Monat der Kindergesundheit mit dem Slogan „Ansteckend gesund!“ Dabei beraten die Apotheker zu Infektionskrankheiten, die vor allem zu Schulbeginn häufig auftreten, sowie zu Kopfläusen und Impfungen. Begleitet wird die Aktion durch einen redaktionellen Schwerpunkt in der Kundenzeitschrift DA, die mit Gratis-Fieber-Testkarten in den Apotheken aufliegen wird.

November ist Monat der geistigen Fitness

Die dritte Aktion im November widmet sich der geistigen Fitness mit dem Slogan „Ich denke, also bin ich!“ Dabei beleuchtet die Kundenzeitschrift DA das Themenspektrum von der Konzentration bis hin zur Gedächtnisschwäche, Vergesslichkeit und Demenz. Die Kunden erhalten über die DA ein Gedächtnisspiel gratis und können sich in der Apotheke zu Ginseng, Ginkgo & Co beraten lassen.

Alle drei Aktionen werden medial durch Radiospots auf Ö3, Ö2 und den RMS-Privatradio-Sendern sowie Werbe-Einschaltungen und PR-Beiträge in den Bezirksblättern und der Tageszeitung „Heute“ unterstützt.

Der Österreichische Apothekerverband auf einen Blick

In Österreich sorgen 1.360 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der sie wirtschaftlich und politisch vertritt. Der Apothekerverband unterstützt seine Mitglieder in allen unternehmerischen, rechtlichen sowie pharmazeutischen Belangen, stärkt ihre Position als freie, unabhängige Unternehmer und gestaltet darüber hinaus die Ausbildung der Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) mit.

Presseaussendung vom 19. März 2015

Wirtschaftliche Lage der Apotheken weiter kritisch

Trotz Umsatzplus kaum Ertrag - Kassenspanne auf Tiefststand

Der Wirtschaftsmotor Apotheke kommt nicht in Gang. Die in den Gesundheitsmarkt strömenden hochpreisigen Arzneimittel bescherten den Apotheken 2014 nach vier Jahren endlich wieder ein reales Umsatzplus, das sich jedoch nur marginal in den Erträgen widerspiegelte. Apotheken, die bereits in den roten Zahlen stecken, schlittern immer tiefer in die Verlustzone.

Das Geschäftsjahr 2014 war für die Apotheken in Österreich durch die Einführung zahlreicher innovativer, aber hochpreisiger Arzneimittel geprägt. Diese so genannten „Hochpreiser“ ersetzen - ganz im Sinne der Gesundheitsreform - teilweise teure Operationen, was mitunter zu einer Kostenentlastung im Gesundheitssystem führt.

Den Apotheken brachten die Hochpreiser nach vier mageren Jahren 2014 erstmals wieder ein reales Umsatzplus. In den Jahren davor war der Kassenumsatz - also jener Umsatz, der mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln erzielt wird und rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes einer Apotheke ausmacht - aufgrund des steigenden Generika-Anteils kontinuierlich gesunken. 2014 erhöhte sich der Umsatz bedingt durch die Hochpreiser real um 4,7 Prozent auf 2,481 Mrd. Euro. Der Rohertrag, der sich bei höheren Arzneimittelpreisen systematisch verringert, konnte mit dem Umsatz nicht Schritt halten und verzeichnete lediglich ein leichtes Plus von real 0,5 Prozent.

Unsere Apotheken treten seit Jahren auf der Stelle. Mit dem, was 2014 ertragsmäßig übrigbleibt, müssen anstehende Investitionen getätigt werden“, erläutert Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Kassenspanne auf Tiefststand

Die Kassenspanne, also die Ertragsspanne des Kassenumsatzes, ist seit geraumer Zeit rückläufig und macht es immer schwieriger, die Apothekenbetriebe zu finanzieren. Im Geschäftsjahr 2014 sank sie auf den historischen Tiefststand von 16,36 Prozent. Das entspricht einem Rückgang von 10 Prozent seit dem Jahr 2010.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Von 10 Euro, die eine Apotheke im Kassenbereich einnimmt, blieb ihr im Jahr 2010 eine Spanne von 1,82 Euro und im Jahr 2014 ein Betrag von nur noch 1,64 Euro. Mit dieser geringen Spanne müssen alle Kosten abgedeckt werden, die jährlich steigen: Personal, Miete, Strom, EDV - aber auch Wochenend- und Nachtdienste, die der Allgemeinheit zu Gute kommen und von der Apothekerschaft alleine finanziert werden.

Jede dritte Apotheke in der Verlustzone

Aufgrund der angespannten Ertragssituation ist mittlerweile jede dritte der rund 1.360 Apotheken in Österreich ins Minus gerutscht. Laut einer Studie der KMU Forschung Austria weisen 29 Prozent aller Betriebe eine negative Umsatzrentabilität auf. Eine Detailanalyse zeigt, dass viele Verlustbetriebe immer tiefer in die roten Zahlen abdriften. Hinzu kommt, dass die durchschnittliche Eigenkapitalquote der Apotheken seit Jahren rückläufig ist und mittlerweile bei dramatischen 2,4 Prozent steht. Das verschlechtert den betriebswirtschaftlichen Handlungsspiellaum der Betriebe und lässt keinen weiteren Finanzierungsbeitrag an die Krankenkassen zu.

Zur Erinnerung: Seit 1995 trugen die Apotheken mit insgesamt 1,84 Milliarden Euro  zur Sanierung der Krankenkassen bei und gerieten dabei selbst immer stärker unter Druck. Müller-Uri: „Weitere Belastungen sind nicht mehr zu verkraften. Wir brauchen die finanziellen Mittel nun im eigenen Berufsstand.

Neue Dienstleistungen

Trotz der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen bleiben die Apotheken der „Best Point of Service“ und bauen 2015 das Dienstleistungsangebot weiter aus. So werden heuer wieder hunderte Apothekerinnen und Apotheker im so genannten Medikationsmanagement geschult. Ziel der Initiative: Den Medikamenten-Mix der Patienten in Zukunft besser abzustimmen und effizienter zu gestalten. Erwünschte Nebenwirkung: Senkung der Medikamentenausgaben für die Krankenkassen.

Apothekerverband auf einen Blick

Der Österreichische Apothekerverband ist die wirtschaftliche und politische Interessenvertretung der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker. Er unterstützt seine Mitglieder in allen unternehmerischen Belangen und stärkt die Position der Apotheker als freie und unabhängige Unternehmer im Gesundheitsbereich.

Pressaussendung vom 20.2.2015

Pizzadienst Apotheke & Co

Spindelberger ist offen für Filialapotheken und Zustelldienste.

Beim apo:talk des Apothekerverbandes sprach SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger über die aktuelle gesundheitspolitische Lage in Österreich. Dabei erklärte er, warum es gerade jetzt eine historische Chance für einen Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem gäbe und warum ihm die Gesundheitsversorgung am Land ganz besonders am Herzen liegt.

Erwin Spindelberger ist gebürtiger Steirer aus Kapfenberg und mit Leib und Seele Landmensch. Seit 2001 ist der SPÖ-Politiker Abgeordneter zum Nationalrat und seit Ende 2013 Gesundheitssprecher seiner Partei mit Fokus auf die Verbesserung der Primärversorgung. Spindelbergers Credo: Der Mensch muss im Mittelpunkt aller gesundheitspolitischen Aktivitäten stehen. 

„Schluss mit dem unüberschaubaren Nebeneinander, den Doppelbefundungen und Doppelverschreibungen. Wir brauchen ein einheitliches Leistungsangebot in ganz Österreich, und da vor allem am Land“, so der Gesundheitspolitiker im apo:talk. Insbesondere in ländlichen Gebieten sei ein multiprofessionelles Angebot mit einer starken Bedarfsorientierung in einem transparenten System gefragt. 

Im Zuge der Gesundheitsreform erwartet Spindelberger von allen Gesundheitsberufen neue Lösungsansätze zur Strukturverbesserung: „Jetzt ist die historische Chance eines Paradigmenwechsels von der Krankheitsorientierung hin zur Gesundheitsorientierung da.“

In einer neuen Versorgungsstruktur sollen auch die Apotheken eine große - und vielleicht - neue Rolle spielen. „Ich bin offen für Filialapotheken, Konsiliar-Apotheken und Zustelldienste á la Pizzadienst Apotheke“, so Spindelbergers Vision einer künftigen Arzneimittelversorgung. Wichtig sei ihm dabei, dass die Patienten so rasch wie möglich zu ihren Medikamenten kommen.

Der SPÖ-Gesundheitssprecher im apo:talk am 21.10.2014 mit den Vorständen des Apothekerverbandes.

Apotheken: Weltumrundung und Spende für guten Zweck

Scheckübergabe im Apothekerhaus v.l.n.r. Präsident Gerold (Forum!pharmazie), Präsident Müller-Uri (Apothekerverband), Präsidentin Anderle (PSHÖ-DV), Direktor Traxler (Apotheker-Verlag), Vorstand Volc (PSHÖ-DV), Präsident Wellan (Apothekerkammer), Vizepräsidentin Oswald (PSHÖ-DV), Direktor Schmid (Apothekerbank), Vizepräsident Podroschko (VAAÖ). 

 

10.000 Euro an den Dachverband der Parkinson Selbsthilfe Österreich 

Im Oktober, dem Monat der Bewegung in den österreichischen Apotheken, zählten etliche Apothekenteams mit Schrittzählern ihre Schritte. Dabei zeigte sich, dass die Apotheken-Mitarbeiter für Ihre Kunden täglich zweimal die Welt umrunden. Die Apothekerinstitutionen widmen diese Hochrechnung nun dem „Parkinson Selbsthilfe Österreich – Dachverband“ in Form einer Geldspende.

Im Oktober fand der Monat der Bewegung in den österreichischen Apotheken statt. Die Kundenkampagne „Wer sich bewegt, gewinnt Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden, Attraktivität …“ machte auf die gesundheitliche Bedeutung regelmäßiger Bewegung aufmerksam. Das Kundenmagazin „DA – DIE APOTHEKE“ gestaltete einen Schwerpunkt dazu und bot Gutscheine für Gratis-Schrittzähler an. Über 100.000 Apothekenkunden nahmen das Angebot an und holten sich das Magazin und die Schrittzähler in den Apotheken.

Zweimal um die ganze Welt

Parallel dazu wurden auch von etlichen Apothekenteams ihre Schritte in der Dienstzeit gezählt. Hochgerechnet gehen die 17.000 Apotheken-Beschäftigten in Österreich insgesamt 104 Millionen Schritte täglich für ihre Kunden. Das ist zweimal um die ganze Welt. Die doppelte Weltumrundung widmen die Apothekerinstitutionen (Österreichischer Apotheker-Verlag, Österreichische Apothekerkammer, Österreichischer Apothekerverband, Österreichische Apothekerbank sowie die Angestelltenverbände VAAÖ und FORUM!pharmazie) nun der Patientenorganisation „Parkinson Selbsthilfe Österreich  Dachverband“ (kurz PSHÖ – DV) in Form einer Geldspende von 10.000 Euro. 

Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende chronische Erkrankung des Nervensystems und des Gehirns. Ein typisches Symptom der Parkinson-Erkrankung ist die Verlangsamung der Bewegung. 

Spende als Zeichen für die Betreuung chronisch Kranker

„Mit dieser Spende setzen wir ein Zeichen für all jene, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind und die von uns in den Apotheken jahrelang begleitet werden“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes im Namen aller Spenderinstitutionen. 

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, die selbstverständlich den Patienten zugutekommen wird“, so Inge Anderle, Präsidentin des PSHÖ - DV bei der Scheckübergabe. Der Dachverband ist als Patientenorganisation für seine vielfältigen Aktivitäten in den Bereichen Kunst und Gesundheitsbewegung bekannt. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Verbreitung wertvoller Informationen für Parkinson-Betroffene, Betreuende sowie für medizinisches Fachpersonal.

Presseaussendung vom 30.10.2014

Große Freude beim PSHÖ-DV-Präsidium über die Spende der Apothekerinstitutionen.

Oktober ist Monat der Bewegung in den Apotheken

Kundenkampagne „Wer sich bewegt, gewinnt!“ – Magazin „DA – DIE APOTHEKE“ mit Gratis-Schrittzählern – Begleitaktion: Apotheker spenden für guten Zweck

Oktober ist Monat der Bewegung in den Apotheken. Die Kundenkampagne „Wer sich bewegt, gewinnt“ macht auf die Bedeutung regelmäßiger Bewegung aufmerksam. Das Kundenmagazin „DA – DIE APOTHEKE“ widmet dem Thema einen Schwerpunkt und bietet Gutscheine für Gratis-Schrittzähler an.

Bewegungsmangel zählt neben Übergewicht und Tabakkonsum zu den Hauptverursachern chronischer Erkrankungen. Der Großteil der Bevölkerung bewegt sich zu wenig und verbringt durchschnittlich sieben Stunden pro Tag im Sitzen. Dabei ist regelmäßige Bewegung sehr gesund, beugt Bluthochdruck, Knochenschwund, Gelenksabnutzung und Adipositas vor, stärkt das

Immunsystem und hebt die Laune.

Schrittzähler motiviert zu mehr Bewegung

Die Apotheken greifen den Bewegungsmangel auf und veranstalten im Oktober den Monat der Bewegung. Unter dem Motto „Wer sich bewegt, gewinnt Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden, Attraktivität …“ erhalten Apothekenkunden ab 1. Oktober das Gratis-Kundenmagazin „DA - DIE APOTHEKE“ plus Gutschein für einen Gratis-Schrittzähler, der zu mehr Bewegung motivieren soll. „Unsere Apothekerinnen und Apotheker beraten im Aktionsmonat, wie man am besten fit wird oder fit bleibt“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, der die Bewegungsaktion gemeinsam mit dem Österreichischen Apotheker-Verlag durchführt.

Der Schrittzähler wird am Hosenbund oder Gürtel befestigt und zählt jede Bewegung. Experten empfehlen täglich 10.000 Schritte. Bereits 3.000 Schritte pro Tag zusätzlich zum gewohnten Pensum gelten als gesundheitsfördernd. Der Aufruf an die Bevölkerung, sich in der Apotheke die „DA - DIE APOTHEKE“ plus Gutschein für einen Schrittzähler zu holen, erfolgt über Hörfunkspots und Infoscreen-Werbung in U-Bahnen und Bussen.

Begleitaktion: Einmal um die ganze Welt

Etliche Apothekenteams werden vom 1. bis zum 10. Oktober ebenfalls ihre Schritte messen. Sie wollen damit die Welt für all jene Menschen symbolisch umrunden, die an Morbus Parkinson leiden und in ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Die geplante „Weltumrundung“ widmen die Apotheker dem Dachverband der Parkinson Selbsthilfe Österreich in Form einer Geldspende.

Apothekerverband auf einen Blick

In Österreich sorgen 1.340 Apotheken für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung.

Der Österreichische Apothekerverband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen der selbständigen Apotheker, die diese Apotheken betreiben. Er unterstützt seine Mitglieder bei unternehmerischen Aufgaben und entwickelt Strategien, um die Position der Apotheker als freie und unabhängige Unternehmer zu festigen und auszubauen.

Presseaussendung vom 25.9.2014

Monat der Zahngesundheit in den Apotheken

Werbekampagne „Zähne gut, alles gut!“ läuft an –
Kundenmagazin DA – DIE APOTHEKE mit Gratis-Zahnfärbetabletten

September ist Monat der Zahngesundheit in den Apotheken. In der nun anlaufenden Kampagne „Zähne gut, alles gut!“ machen die Apotheken auf die Bedeutung gesunder Zähne aufmerksam. Das Kundenmagazin DA – DIE APOTHEKE widmet dem Thema im September einen eigenen Schwerpunkt und bietet Gratis-Färbetabletten an.

Wer ab 1. September in die Apotheke kommt, erhält die bekannte Kundenzeitschrift DA - DIE APOTHEKE plus Gratis-Zahnfärbetabletten zur Selbstkontrolle seiner Zahnpflege. Der September steht nämlich heuer nicht nur bei Zahnärzten im Zeichen der Zahngesundheit sondern auch in den Apotheken, die sich aktiv in die Gesundheitsvorsorge der Zähne einbringen. „Die Apotheken führen hochwertige Produkte für die Mund- und Zahnhygiene und können die Kunden dazu kompetent beraten“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, der die Zahnpflege-Kampagne gemeinsam mit dem Apotheker-Verlag umsetzt.

Die September-Ausgabe der DA informiert im Rahmen der Aktion ausführlich über die Bedeutung gesunder Zähne für die Gesamtgesundheit, gibt wertvolle Pflegetipps und rundet das Spezialthema mit der Zahnpflege bei Kleinkindern sowie der Pflege von Implantaten und Zahnspangen ab. Über Hörfunk-Spots und Infoscreens in U-Bahnen und Bussen erfolgt der Aufruf an die Bevölkerung, sich zur Zahnpflege in der Apotheke beraten zu lassen und sich die aktuelle DA mit den Gratis-Plaque-Färbetabletten abzuholen.

Der Österreichische Apothekerverband

In Österreich sorgen 1.340 Apotheken flächendeckend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Nahezu alle selbständigen Apotheker, die diese Apotheken betreiben, sind Mitglieder beim Österreichischen Apothekerverband, der ihre  wirtschaftlichen und politischen Interessen vertritt. Der Apothekerverband bildet darüber hinaus auch die Pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen (PKA) aus  und unterstützt seine Mitglieder bei unternehmerischen Aufgaben.

Presseaussendung vom 22.8.2014

Österreichs Apotheken gehen mit „APOdirekt“ online 

Mehr als jede zweite Apotheke vom Start weg dabei 

APOdirekt ist die erste Online-Plattform der österreichischen Apotheken und der erste „Gesundheitsnahversorger im Internet“. Das neue Webportal holt die Kunden aus dem Internet in die Apotheke, wo sie persönlich beraten werden. Rund 700 der insgesamt 1.340 Apotheken in Österreich sind vom Start weg dabei. Das ist mehr als jede zweite Apotheke. 

Arzneimittel sind aufgrund der erforderlichen Beratung nicht für den Versandhandel geeignet. Wer sich allerdings bequem und seriös via Internet über Gesundheit informieren und in aller Ruhe Medikamente oder andere Produkte aus dem reichhaltigen Apothekensortiment vorreservieren möchte, kann das ab sofort schnell und einfach auf www.apodirekt.at tun. 

„Wir freuen uns, dass so viele Apotheken von Beginn an bei APOdirekt mitmachen“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbands. Der Apothekerverband - die Interessensvertretung der selbständigen Apotheker - koordiniert und betreibt das Online-Projekt APOdirekt, das ein Jahr lang intensiv vorbereitet wurde. Müller-Uri: „Die Apotheken in Österreich haben die Zeichen der Zeit erkannt und holen die Kunden dort ab, wo sie sich gerne aufhalten, nämlich im Internet.“ 

Warum die österreichischen Apotheken online gehen 

Laut Statistik Austria sind 8 von 10 Haushalten mit einem Internetzugang ausgestattet. Einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsinstituts Integral zufolge informieren sich bereits 72 Prozent aller Österreicher im Internet über Gesundheitsthemen. „Mit APOdirekt haben wir ein Angebot kreiert, dass einerseits dem neuen Informationsverhalten der Konsumenten gerecht wird und andererseits die Nahversorger- und Beraterfunktion der Apotheken unterstreicht“, so Müller-Uri. 

Hinzu kommt, dass der Versandhandel mit rezeptfreien Arzneimitteln in Österreich voraussichtlich im Jahr 2015 freigegeben wird. Dies könnte auch das Problem mit Arzneimittelfälschungen weiter verschärfen. Bereits jetzt sind 95 Prozent der von den Behörden aufgegriffenen Versand-Medikamente Fälschungen. Die Webplattform APOdirekt setzt mit seriöser Information und mit qualitativ hochwertigen Produkten ein sichtbares Zeichen gegen die überhand nehmenden Arzneimittelfälschungen im Versandhandel. 

Was ist APOdirekt? 

APOdirekt ist das erste gemeinsame Informations- und Produktportal der Österreichischen Apotheken, das auf dem so genannten Click & Collect-System basiert. Dieses System verbindet Online mit Offline und bietet das Beste aus beiden Welten: Der Kunde kann sich online überall und jederzeit über Gesundheitsthemen, Apothekertipps, Apotheken-Aktionen und Kampagnen informieren, im vielfältigen Sortiment mit über 10.000 Produkten stöbern und in einer an APOdirekt teilnehmenden Apotheke Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Hautpflegeserien, Medizinprodukte oder rezeptfreie Arzneimittel vorreservieren. Die Kaufentscheidung wird aber letztlich erst bei der Abholung in der Apotheke getroffen, wo der Kunde auch persönlich beraten wird. 

Die Vorteile von APOdirekt 

Wer ein Medikament benötigt braucht es rasch und hat in der Regel keine Zeit tagelang auf ein Paket zu warten, das die Post womöglich beim Nachbarn abgibt, der aber nicht da ist, wenn man es bei ihm abholen will. Das Click & Collect-System von APOdirekt schafft hier Abhilfe. Es handelt sich dabei um ein so genanntes „Hybrid Shopping“, eine Mischung aus virtuellem und realem Einkaufserlebnis, das sich bereits vielfach bewährt hat. So liefern der international tätige Pharma- und Kosmetikhändler „Alliance Boots“ oder die deutsche Textilkette „Ernsting`s Family“ seit Jahren den Großteil ihrer Online-Bestellungen in die Filialen zur Abholung und machen damit beste Erfahrungen. 

„Laut aktueller Sempora-Studie sind 54 Prozent der Österreicher bereit, Produkte aus der Apotheke vorzureservieren und in der Vor-Ort-Apotheke abzuholen“, sagen Mag. Viktor Hafner und Mag. Christian Munser, die beiden APOdirekt-Projektmanager. Die genannten Gründe dafür sind nachvollziehbar: Das Produkt kann sofort mitgenommen und vor dem Kauf angefasst werden. Außerdem kann sich der Kunde beraten lassen. Hingegen gibt es etliche Gründe, um Arzneimittel nicht via Internet-Versand zu beziehen. Sempora zufolge werden vor allem zwei davon häufig genannt: das ist erstens die Angst vor Fälschungen und zweitens die fehlende Beratung. 

So funktioniert www.apodirekt.at 

Der Kunde klickt www.apodirekt.at an und surft los. Er liest alles über Gesundheit, Services oder holt sich Tipps und reserviert seine gewünschten Produkte vor, die er in einen Warenkorb legt. Dann wählt er die Abholapotheke aus, die ihn per Mail oder SMS informiert, sobald der Warenkorb abholbereit ist. Die Reservierung bleibt 7 Tage lagernd. Selbstverständlich kümmert sich die Abholapotheke auch um online gestellte Fragen und Wünsche und berät bei der Abholung persönlich. Hafner und Munser: „Das erklärt auch unseren Slogan „Mein Gesundheitsnahversorger im Internet“, der so gesehen nur auf den ersten Blick widersprüchlich ist.“ 

Die Projekt-Partner von APOdirekt 

Die Marke APOdirekt.at, das Service-Design und das Plattformkonzept wurden von asoluto public + interactive relations entwickelt. „Die Herausforderung dabei war, das umfangreiche Produkt- und Beratungsangebot der österreichischen Apotheken in ein funktionierendes Online-Service zu übersetzen“, berichten Mag. Béatrice Verdino und DI Martin Verdino, Managing Partner von asoluto. „Es ist uns gelungen, dem Kunden rund um die Uhr und an jedem Ort einen virtuellen Zugang zu seiner Apotheke zu bieten. Auf die persönliche Beratung durch den Apotheker muss er trotzdem nicht verzichten.“ Das APOdirekt-Portal wird dank Responsive Design für alle relevanten Devices - vom klassischen PC über Tablet bis hin zum Smartphone - optimiert, um auch den mobilen Zugriff zu ermöglichen, der im Gesundheitsbereich besonders stark steigt. 

„APOdirekt ist kein reiner eShop. Das Kundenerlebnis wird laufend durch neue Features ausgebaut“, sagt Helmut Mader, Country Manager bei Netconomy, dem E-Commerce-Partner von APOdirekt. Im Rahmen des Projekts wurden neben der Basisfunktionalität wie Produkt Information Management (PIM) auch unterschiedlichste Systeme mittels Import-Schnittstellen integriert. Die importierten Daten beinhalten das gesamte Warenverzeichnis, Produktbeschreibungen, Lagerstände sowie Hersteller- und Gebrauchsinformationen. So können User mit wenigen Klicks sämtliche Informationen zu einem Produkt abrufen. Eine tolle Funktion stellen auch Merklisten dar (z.B. für Reiseapotheken), die per Knopfdruck vorreserviert werden können. 

Der Apothekerverband auf einen Blick 

Der Österreichische Apothekerverband ist die Interessensvertretung der selbständigen Apotheker und hat die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder zu bewahren, durchzusetzen und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Darüber hinaus unterstützt er die Mitglieder bei unternehmerischen Aufgaben. Er entwickelt Strategien und zeigt Lösungen auf, um die Apotheker als freie und unabhängige Unternehmer zu stärken und zu festigen. 

Presseaussendung vom 25.4.2014

Apotheken auf wirtschaftlicher Talfahrt

Reales Umsatzminus und Spannenrückgang im Geschäftsjahr 2013 - Erste Konsequenz: Weniger neue Arbeitsplätze – Honorierung neuer Dienstleistungen notwendig

Im Vorjahr schlug der Österreichische Apothekerverband Alarm, weil stagnierende Kassenumsätze und sinkende Kassenspannen die Apotheken in Bedrängnis brachten. Die wirtschaftliche Talfahrt setzte sich 2013 fort und bescherte den Apotheken sowohl einen weiteren Spannenrückgang als auch ein reales Umsatzminus. Die als verlässliche Arbeitgeber bekannten ApothekerInnen sind nun erstmals gezwungen, im Personalbereich zu reagieren.

Die angespannte Erlös- und Spannensituation führt dazu, dass von den Apotheken weniger pharmazeutisches Personal nachgefragt wird“, sagt Dr. Christian Müller-Uri, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes. Wurden im Jahr 2010 noch mehr als 130 neue PharmazeutInnen gesucht, so waren es im Jahr 2013 weniger als 30. Insgesamt beschäftigen die 1.340 Apotheken 16.000 MitarbeiterInnen, davon 5.600 PharmazeutInnen.

Reales Umsatzminus und Spannenrückgang

Die wirtschaftliche Situation der heimischen Apotheken hat sich im Laufe der vergangenen Jahre vor allem durch den Apothekenbeitrag zur finanziellen Gesundung der Krankenkassen zusehends verschlechtert. Seit 1995 haben die Apotheken insgesamt 1,72 Milliarden Euro zur Sanierung der Krankenkassen beigetragen und sind dabei selbst immer stärker unter Druck geraten. Während die Krankenkassen 2013 einen satten Überschuss von über 186 Millionen Euro erzielten, fiel das Geschäftsjahr 2013 für die Apotheken dementsprechend unerfreulich aus.

Der Kassenumsatz - also jener Umsatz, der mit Arzneimitteln erzielt wird, die von Ärzten auf Kassenrechnung verschrieben werden - war real betrachtet rückläufig. Dieser Umsatz macht  rund 70 % des Gesamtumsatzes einer Apotheke aus und stieg 2013 nominell um

1,1 % auf insgesamt 2,334 Mrd. Euro (2012:  2,309 Mrd. Euro).

Bei einer Jahresinflationsrate von 2,0 % bedeutet das einen realen Umsatzrückgang
von 0,9 %.
“, erläutert Mag. Paul Hauser, Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes.

Für das reale Umsatzminus ist neben den Einsparungen im Kassenbereich auch der verstärkte Einsatz der billigeren Generika verantwortlich. 2013 liefen rund 30 weitere Originalpatente aus. Allein die Top-6 der ausgelaufenen Originale verzeichneten 2012 laut IMS Health in Österreich einen Umsatz von 65 Millionen Euro.

Kassenspanne sinkt auf Tiefststand

Was die Apotheken allerdings vollends an ihre wirtschaftliche Leistungsgrenze bringt ist die sinkende Kassenspanne - also die Ertragsspanne bei den Kassenumsätzen - die seit 2007 um 12,6 % auf magere 17,03 % im Jahr 2013 sank und damit einen neuen Tiefststand markiert!

Beispiel: Von 10 Euro, die ein Apotheker im Kassenbereich einnimmt, blieben ihm im Jahr 2007 1,95 Euro als Spanne und im Jahr 2013 nur mehr 1,70 Euro. Damit muss er alle Kosten abdecken, die laufend steigen: Personal, Miete, Strom, EDV, aber auch Wochenend- und Nachtdienste, die der Allgemeinheit zu Gute kommen.

Finanzierungsprobleme werden größer

Die rückläufigen Spannen machen es immer schwieriger, die Apothekenbetriebe zu finanzieren. Die aktuelle Studie der KMU Forschung Austria (mit den Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2012) zeigt auf, dass die Apotheken im Vergleich mit anderen Einzelhandelsbranchen die niedrigste Handelsspanne aufweisen. Mit 28,4 % Handelsspanne bilden sie das Schlusslicht.

Die angespannte Ertragssituation bringt etliche Apotheken an den Rand der Existenz. Laut KMU weisen 29 % aller Apotheken eine negative Umsatzrentabilität auf und sind in die Verlustzone geschlittert. Mag. Sven Abart, Direktor des Apothekerverbandes: „Das ist bereits jede dritte Apotheke.“ Hinzu kommt, dass die Eigenkapitalquote der Apotheken auf mittlerweile dramatische 4,2 % gesunken ist und die Bankverschuldung 57,3 % beträgt. Abart: „Das lässt keinen Handlungsspielraum mehr zu.“

Best Point of Service

Dennoch sind die Apotheken der Best Point of Service in Fragen zur Gesundheit und bieten ein breites Spektrum an Dienstleistungen an“, sagt Präsident Müller-Uri. Dazu zählen neben der Arzneimittelberatung die Gesundheitsberatungen, das Messen von Gesundheitswerten, die Drogensubstitution, die Wochenend- und Nachtdienste und der Apothekenruf 1455, der bereits über 150.000 Menschen geholfen hat.

Neue honorierte Dienstleistungen

Neu hinzu kommen in Zukunft Gesundheits-Dienstleistungen, die das Gesundheitssystem entlasten. Die neuen Services werden soeben erst definiert und sollen letztlich auch extra honoriert werden. Im Zentrum dieser Entwicklung steht das so genannte Medikationsmanagement, bei dem die Medikation eines Patienten genau analysiert und optimiert wird. In der Schweiz läuft diese Dienstleistung unter dem Namen „Polymedikations-Check“ und wird pro Check mit rund 50 Euro beglichen. Weitere Dienstleistungen in der Pipeline sind die Betreuung chronisch Kranker (Disease-Management) und Vorscreening-Aktionen, um frühzeitig Volkskrankheiten zu erkennen.

Appell an die Politik

Der Apothekerverband appelliert nunmehr an die Gesundheitspolitik, die Apotheken im Zuge der Gesundheitsreform stärker in den Prozess der Gesundheitsnahversorgung einzubinden. Neue Dienstleistungen, für die sich das flächendeckende Apothekennetz bestens eignet wie etwa das Medikationsmanagement, die Betreuung chronisch Kranker und bundesweite Vorscreening-Aktionen sollen gefördert und honoriert werden. Das entlastet sowohl die Apotheken als auch das gesamte Gesundheitssystem.

Müller-Uri: „Unsere problematische betriebswirtschaftliche Situation lässt sich nur meistern, wenn die Apotheken nicht durch Sparmaßnahmen belastet werden und wenn neue Dienstleistungen in den Apotheken von den Krankenkassen honoriert werden.“

Apothekerverband auf einen Blick

Der Österreichische Apothekerverband ist die wirtschaftliche und politische Interessenvertretung der selbständigen Apotheker. Seine Aufgabe ist es, die Interessen seiner Mitglieder zu bewahren, durchzusetzen und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Darüber hinaus unterstützt der Apothekerverband seine Mitglieder bei unternehmerischen Aufgaben. Er entwickelt Strategien und zeigt Problemlösungen auf, um die Position der Apotheker als freie und unabhängige Unternehmer zu festigen und auszubauen.

Presseaussendung vom 21.2.2014